Pressemitteilung 01/2012
Stadtverordnete erkennen
Feinstaubgefahr am Grauen Wall
Die Bürgerinitiative „Keine Erweiterung Grauer Wall“ (BI-K.E.G!) begrüßt den gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/GRÜNE in der 5. Öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 02.02.2012 zur Einrichtung von Staubmessstellen im Bereich der Deponie Grauer Wall. Das eindeutige Votum der Stadtverordneten lässt erkennen, dass das Problem der asbestbelasteten und lungendurchlässigen Staubimmission wahr- und ernstgenommen wird.
Wichtig wird aus Sicht der BI-K.E.G! sein, die Art und Weise der Messparameter und der Auswertungsmodalitäten festzulegen, um verlässliche und aussagekräftige Werte zu erlangen. Zusätzlich muss zwingend darüber nachgedacht werden, wie mit den Ergebnissen umgegangen werden soll, vor allem dann, wenn die Messwerte in gesundheitskritischen Bereichen liegen.
Es bleibt unser Ziel, die Problematik „Erweiterung Grauer Wall“ in ihrer Gesamtheit und über den Staubaspekt hinaus zu thematisieren. Wichtige Problembereiche wie Nachtarbeitszeiten, Wochenend- und Feiertagsarbeit auf der Deponie, Liefer- und Baulärmbelastung sowie die Höhe des Deponiekörpers und der Betrieb des Zwischenlagers sind hier wichtige kritische Punkte.
Nach wie vor sind wir bereit, Klage gegen einen Planfeststellungsbeschluss einzureichen und entsprechende Mittel für den Rechtsmittel- und Klagefonds zu sammeln.
i.V. BI-K.E.G!
Günther Flißikowski
(Sprecher)
27580 Bremerhaven